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Salzburg Highlights - Unternehmensgruppe Dr. Erich Berer

Große Uni­ver­sität­saula

Baugeschichte
Die Große Uni­ver­sität­saula der Uni­ver­sität Salzburg, gegrün­det 1622 von den Benedik­tin­ern, war bere­its im 17. und 18. Jahrhun­dert eine der bedeu­tend­sten Pflegestät­ten der geistlich-​barocken The­aterkul­tur. Sie wurde im Uni­ver­sität­skom­plex 1631 nach dem Mod­ell von Dom­baumeis­ter San­tino Solari in 24-​jähriger Bauzeit als „Aula Maior“ errichtet. Von ihrer zweiten, sakralen Nutzung als Kon­gre­ga­tion­ssaal zeu­gen heute noch die Gemälde mit den „Rosenkranzge­heimnis­sen“ aus den Jahren 1636/​37 (u.a. von Adrian Blo­maert und Zacharias Miller). Nach ihrer Ein­wei­hung 1654 durch Erzbischof Paris Lodron, dem Grün­der der Uni­ver­sität Salzburg, wurde 1660 ein festes The­ater einge­baut. 1782 wurde der The­ater­be­trieb eingestellt.

Nach mehreren Ren­ovierun­gen bzw. Umbauten (zuletzt: 2003 bis 2005, Architek­ten Georg Huber und Karl Mein­hart für das neue Ein­gangsstiegen­haus; Innen­bere­ich nach Plä­nen von Architekt Franz Fonatsch; Bun­des­im­mo­bilienge­sellschaft als Bauherr, großzügig finanziell unter­stützt von den Salzburg-​Mäzenen Don­ald und Jeanne Kahn, Bund und Land Salzburg) wurde sie an Mozarts 249. Geburt­stag, am 27.1.2005, feier­lich wieder­eröffnet.

Die Große Uni­ver­sität­saula befindet sich im Gebäude der Alten Uni­ver­sität im Herzen der Salzburger Alt­stadt, im Furtwän­gler­park am Max-​Reinhardt-​Platz im Fest­spiel­bezirk.

Mozart-​Original-​Spielstätte

Wolf­gang Amadeus Mozart, der genius loci Salzburgs, trat hier als 5-​Jähriger 1761 im Schul­drama „Sigis­mundus Hun­garia Rex“ (Musik: J. E. Eber­lin, Text: P. M. Wim­mer) als tanzen­der Page auf.

Am 13. Mai 1767 wurde seine Jugen­doper „Apollo et Hyacinthus“ (KV 38) hier uraufge­führt; Mozart spielte dabei selbst am Clav­icem­balo. Mit dieser Oper wurde die Große Uni­ver­sität­saula am 27. Jan­uar 2005 in einer Auf­führung der Uni­ver­sität Mozar­teum Salzburg feier­lich wieder­eröffnet.

Der Innen­raum erstrahlt nun, wie zu Mozarts Lebzeiten, in lichtem Weiß. Opti­male Akustik, eine ansteigende bequeme Bestuh­lung, Kün­st­ler­garder­oben, bar­ri­ere­freier Zugang und ver­anstal­tung­stech­nis­che Anla­gen machen sie zu einem Konz­ert– und The­ater­saal, der heuti­gen Ansprüchen gerecht wird.

Tech­nis­che Daten

Fläche: ca. 660 m²
Büh­nen­größe: 61 bis 90 m²
Sitz­plätze: je nach Büh­nen­größe zwis­chen 504 und 624;
2 optisch inte­gri­erte Roll­stuhlplätze durch Aus­bau von 10 Stühlen
Regier­aum, Tonan­lage, Lich­tan­lage, Beamer (10.000 ANSI-​Lumen);
Kasse, Buf­fet, Orchestermöbel